Okt 092012
 

Fokussierte Honorarberatung

Es ist nicht einfach einen Honorarberater zu finden, der eine bundesweite Honorarberatung durchführt und sich auf Geldanlagen in Wertpapieren fokussiert.

Mittlerweile etabliert sich die Honorarberatung bei den Anlegern. Viele Anleger sind noch von der Finanzkrise verschreckt und führen ihr Depot bei Brokern und Discountbanken. Dort stehen kaum Mitarbeiter zur Verfügung, die beratend und kundenorientiert eine Anlageberatung durchführen dürfen. Viele Kunden sind mittlerweile auf sich allein gestellt und wünschen Informationen und vertrauensvolle Anlageberatungen. Diese Qualität wird durch einen Honorarberater gewährleistet.

In Europa ist die Honorarberatung schon ein Stückchen weiter. Die Vorreiter waren Norwegen, Finnland, Dänemark und die Schweiz. In diesen Ländern wurde teilweise per Gesetz die Honorarberatung eingeführt. Dort erkannte der Gesetzgeber die Auswirkungen einer provisionsorientierten Versicherungsberatung. Zum Teil sind dort Nettoprämien eingeführt worden und der Makler wird mit einem Honorar vom Kunden bezahlt  (honoriert).

Auf dem Markt der Anlageberatung in Vermögensangelegenheiten der Geldanlage und der Anlage in Wertpapieren sind die Länder Großbritannien und die Niederlande in Europa Vorreiter der Honorarberatung. Ursprünglich sollte in Großbritannien ein Verbot von Provisionen auf Finanzprodukte in diesem Jahr starten, jetzt ist es soweit das ab 2013 das Verbot auferlegt wird, keine provisionsgetriebene Anlageberatung mehr durchzuführen. Die Niederlande legt ein umfassendes Provisionsverbot vor und deckelt die Provisionen für die Provisionsberatung.

Zwischenzeitlich hat das EU-Parlament einen Kompromiss bei der Beraterprovision gefunden. Aus den EU Parlamentsberatungen ging hervor, dass ein vollständiges Provisionsverbot nicht erfolgen soll, sondern alle unabhängigen Berater, damit sind die Honorarberater gemeint, eine Offenlegungsplicht haben. Honorarberater sind davon wenig betroffen, denn sie haben es grundsätzlich abgelehnt für ihre Honorarberatung eine Provision zu kassieren. Die in den Produkten enthaltenen rückvergütungsfähigen Provisionen werden den Honorarkunden auf den Anlagekonten gutgeschrieben.

Damit haben die Banken es mit ihrer Lobby geschafft, die Honorarberatung zu umgehen und beraten weiterhin aus Sicht der Provisionsberatung und dürfen weiterhin die Produkte mit den höchsten Provisionen anbieten. Viele Banken vermitteln gerne Fonds mit Gewinnbeteiligungen, den Highwatermarks. Aus diesen Gewinnbeteiligungen erhalten Sie zusätzliche höhere Bestandsprovisionen. Die Wettbewerbshüter sind darauf schon aufmerksam geworden und wollen die Fondsgesellschaften, mit den angeschlossenen Genobanken und Sparkassen, zum Einlenken und senken oder löschen der Highwatermarkprovision bewegen.

In den USA ist die Provisionsberatung seit längerer Zeit geregelt. Bereits seit 20 Jahren etablierte sich dort die Honorarberatung. Der Marktanteil der Honorarberatung liegt dort in einer zweistelligen Zahl.

Aus diesem Umfeld heraus wird für die Honorarberatung in Deutschland ein erhebliches Potenzial geschätzt. Aktuell ist eine geringe Quote vertreten. Schätzungen für Deutschland liegen in den nächsten Jahren bei einem Marktanteil von ca. 10% für die Honorarberatung.

Ein finanzieller Vorteil der Honorarberatung sei noch erwähnt, die Gutschrift der Kickbacks. Diese sind jedoch zweitrangig zu betrachten. Aus den Kickbacks verdienen sich viele Kunden mehr zurück, als Sie für ein Honorar aufwenden. Im Ersten Rang steht die Transparenz in der Beratung und die zielführenden Informationen für den Honorarkunden.

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Benötigen Sie Informationen für eine Produktauswahl um Ihre Anlageziele verfolgen zu können?
  • Möchten Sie Kickbacks zur Gutschrift bekommen?
  • Sind Sie bereit ein Flatrate Honorar für die Honorarberatung zu zahlen?

Die Honorar Company wird Ihnen mit Rat und Tat zu Seite stehen.

  3 Responses to “Honorarberatung in der Marktreife”

  1. Tja so schnell geht es in Great Brittain ist schon Schluß mit Provisionen. Wahrscheinlich wurde dort sehr stark übertrieben. Auch in Deutschland sind Provisionen verboten. Das Wertpapierhandelgesetz schreibt es vor. Doch die Politik hat mal wieder ein Schlupfloch geschaffen. Naja die Politiker von allem und jedem etwas beimischen. Ausbaden muß es der Berater oder de Kunde. Da sollte man sein Depot direkt zum Honorarberater übertragen.

  2. ich sehe immer mehr Honorarberater. Bisher überzeugt mich die Flatrate der Honorar Company. Bei dem letzten Aktionsprogramm habe ich zugeschlagen. So wie ich es mir ausgerechnet habe kommt mehr zurück als ich für das Honorar zahle. Besser als ein Fondsvermittler oder investmentberater

  3. Na dann geht es ja endlich los mit der Honorarberatung, viele Länder um uns herum nutzen die Möglichkeiten. Wenn dann ein Honorarberater bundesweit die Anlageberatung abdecken kann umso besser. Dann ziehe ich mein Geld von der Direktbank ab und auch den Rest von meiner Hausbank. Erstens bekomme ich mehr Beratung und zweitens erhalte ich noch Kickbacks zurück.

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