Mrz 222013
 

Droht Spareinlagen durch die Eurokrise eine Zwangsabgabe

Durch die Verschärfung der Eurokrise fragen sich viele Anleger, wie sicher ihre Spareinlagen noch sind. Dabei haben Sie immer auf Sicherheit geachtet. Ihre Spareinlagen, Festgelder und Tagesgelder könnten jederzeit wie in Zypern mit einer Zwangsabgabe belegt werden.

Zwangsabgabe durch die Hintertür auf Spareinlagen?

Natürlich sind die Spareinlagen sicher, so die Bundeskanzlerin, aber die Enteignung kann jederzeit durch die Hintertür kommen. Die Hintertür ist die Zwangsabgabe oder man friert alle Spareinlagen, alle liquiden Mittel bei Banken ein, keiner kann mehr Geld von der Bank holen, aber das Geld ist sicher.

Genau dieses Bild erleben die Bürger Zyperns. Der Staat läßt die Steueroase zu. Von Geldwäsche sollte lieber nicht die Rede sein. Je länger diese Situation andauert. Je mehr Bürger Europas zweifeln am Zusammenhalt der europäischen Gemeinschaft.

Viele europäische Anleger suchen den sicheren Hafen. Deshalb bleiben die Zinsen in Deutschland auf einem niedrigen Niveau. Hinzu kommt der manipulierte vorgeschrieben Zins der EZB.

Doppelt gesicherte Spareinlagen durch Sicherungsfonds gesetzlicher und privater Art

Obwohl viele Sparer doppelt gesicherte Spareinlagen, „gesichert durch Gürtel und Hosenträger“, hatten, die normalerweise nicht im Kurs schwanken können, erhalten jetzt prozentuale Schwankungsbreiten in Form von möglichen Zwangsabgaben. Wer hat die Anleger von Spareinlagen, Festgeld und Tagesgeld über diese Möglichkeit aufgeklärt? –Natürlich der Berater hat wieder die Schuld.

Es nützen keine Sicherungssysteme, wenn die Enteignung durch die Hintertür der politischen Gier stattfindet. Eine weitere politische Verunsicherung unserer Sparer, die ihre Altersvorsorge zu einem hohen Anteil in Spareinlagen angelegt haben, tritt ein.

Sparer sollten umdenken wegen des Kaufkraftverlustes 

Seit geraumer Zeit verlieren Anleger in Spareinlagen Kaufkraft. Die Teuerungsrate ist höher als der Zins. Bereits hier war eine Umorientierung erforderlich. Jedoch kaum ein Sparer hat die Chancen genutzt, in andere Anlageformen zu investieren. Es ging ja in den letzten 50 Jahren alles gut. Real blieb mehr auf dem Sparbuch. Doch jetzt wird es real weniger und weniger.

Sparer sollten umdenken wegen der politischen Willkür

Werden jetzt die Probleme eines Staates mit den Guthaben der Bürger gelöst, so findet eine Enteignung ersten Ranges statt. Auch hier müssen die Anleger umdenken.

Um Wertverluste der politischen Inflation der Einlagen und der Inflation des Geldes auszugleichen werden Anleger, die in die sogenannten sicheren Gelder wie Spareinlagen ihr Vermögen anlegen, wachgerüttelt und das sollte eine Aufforderung sein, andere Anlagen zu tätigen, die natürlichen Wertschwankungen unterliegen, aber für den ehemaligen Anleger in Spareinlagen eine bessere Performance bringen können.

>>Weitere Informationen zu dieser Art von Problemlösungen finden Sie bei: Juchhu

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  One Response to “Sind die Spareinlagen noch sicher”

  1. So wie ich das sehe sind die Spareinlagen sicher bald weg. Die Zypeenrnkrise zeigt doch klar die Denkensweise der Politiker. Dabei sagt die Kanzlerin alles ist sicher. Aber wegnehmen darf man die Einlagen doch. Spareinlagen können schwanken genauso wie Aktien und mit viel Glück erhält man wertlose Aktien zurück. Also gehe ich in Fonds, denn das sind Sondervermögen, die man nicht als politisches Diebesgut erklären kann. Wer nur auf Festzinssparen aus ist und sein Geld sicher anlegen will, hat die A Karte gezogen. Es ist nicht mehr so wie früher. Die Inflation ist aktuell höher als die Zinsen bei Spareinlagen. Die Politiker verunsichern uns immer weiter.

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