Dez 062012
 

Durch die Einführung der Abgeltungssteuer werden die aufgelaufenen Spekulationsverluste für Privatanleger nur dann steuerlich wirksam, wenn ein Verlustfeststellungsbescheid darüber ergangen ist.

Mit dieser Verlustfeststellung der Altverluste wird der Privatanleger in die Lage versetzt, diese Verluste durch Veräußerungsgewinne, die nach Einführung der Abgeltungssteuer angefallen sind zu reduzieren.

Frist zur Altverlustverrechnung läuft ab!
Zum 31.12.2013 läuft die Frist zur Altverlustverrechnung ab. Also der Privatanleger mit Altverlusten hat noch Zeit. Vielleicht?. Was ist, wenn keine weiteren Gewinne im Jahre 2013 erzielt werden.

Wie hoch ist der Altverlust?
Ist es nur ein geringer Verlust, der steuerlich vorgetragen wird, oder ist es ein fünfstelliger oder sechsstelliger Verlust? Je höher der Verlust je eher sollte die Verlustreduzierung angegangen werden.

Wie viel Kapital ist nötig um die aufgelaufenen Verluste zu reduzieren?
Allgemein ist ein hoher Kapitaleinsatz im Verhältnis zum Altverlust für den Ausgleich notwendig. Es gibt verschiedene Produkte, die sich dafür eignen. Derivative Instrumente, Unternehmensanleihen mit hohen Stückzinsen oder Aktienanleihen mit hohen Stückzinsen. Nennen Sie Ihre Altverluste und lassen Sie sich dann über den Kapitalbedarf zum Ausgleich der Verluste beraten.

Wichtig:

  • Zuerst den Altverlust ausgleichen,
  • dann die Verluste nach Einführung der Abgeltungssteuer ausgleichen.

Dafür ist dann schon mal ein Depot bei einer anderen Bank erforderlich, bei der die Altverluste getrennt von den Verlusten, nach Einführung der Abgeltungssteuer, ausgeglichen werden können.

„Wir sprechen vom Ausgleich der Verluste – Wie geht’s das?“

Beispiel mit Aktienanleihen.

Aktienanleihen haben hohe Zinskupons. Dazu benötigt der Privatanleger hohe Stückzinsen, also Aktienanleihen, die in der Regel recht bald fällig werden.

Was ist das Besondere an der Verlustverrechnung mit Aktienanleihen? 

Beim Kauf gehen die Stückzinsen in den Stückzinstopf und werden seit Einführung der Abgeltungssteuer so behandelt, dass diese Stückzinsverluste mit anderen Kapitalerträgen ausgeglichen werden können.

Bei der Veräußerung der Aktienanleihe, die Veräußerung sollte vor Fälligkeit erfolgen, wird der Veräußerungserlös bewertet: die Differenz zwischen Kurs der Aktienanleihe  zuzüglich der Zinsen und abzüglich der Stückzinsen und Provisionen. Gewinne sind zu versteuern und Verluste werden mit allen abgeltungssteuerpflichtigen Erträgen verrechnet.

Vor dem Jahresende, spätestens am 14.12. in diesem Jahr, sollte der Privatanleger einen Antrag auf Verlustverrechnung gestellt haben.

Die Summe der Maßnahmen führt zum Erfolg, die genaue Vorgehensweise sollte mit ihrem steuerlichen Ratgeber und die Order mit ihrem Honorarberater besprochen werden.

Optimieren Sie für sich die Altverluste und vermeiden Sie, dass die Verluste mit wenigen privaten Veräußerungsgeschäften für die Zukunft verrechenbar sind.

Weitere Infos zum Thema Abgeltungssteuer, Aktienanleihen und Verlustverrechnung in einer Pressemitteilung.

  2 Responses to “Spekulationsverluste für die Zukunft nutzen”

  1. Da liegt man ja Goldrichtig. Zukünftig hat man fast nur die Chance mit Goldspekulationen die Alterverluste steuerlich ausgleichen zu können. Gold gibt es ja in verschiedenen Formen. Tja auch das wurde steuerlich geändert, Die Abgeltungssteuer sollte ja langfristig sein. Immer diese politischen Änderungen.

  2. bitte weitere Informationen zur Abgeltungssteuer einstellen. Vielleicht gibt es in 2013 weitere Chancen Altverluste zu tilgen.

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